Amtsfeuerwehr, Amt Burg (Spreewald)
 
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Ortsfeuerwehr Burg-Kauper

Brandmeister Ralf Zimmermann

Ringchaussee 40 a
03096 Burg (Spreewald)

Telefon (035603) 75710
Telefax (035603) 61040

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.feuerwehr-burg-kauper.de

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Aktuelle Meldungen

Granit 27 erstrahlt im neuen Glanz

Sichtlich stolz präsentierten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Burg Kauper ihren restaurierten IFA Granit 27 Phänomen den Sponsoren des Fördervereins FFw Burg Kauper.

Mit der Grundüberholung der Karosserie und deren Neulackierung bei Fa. Naue in Zusammenarbeit mit Fa. Jakubik sind wir unserem Ziel, der Erhaltung unserer historischen Fahrzeugflotte seit Gründung der Kauperer Wehr 1923, ein gutes Stück nähergekommen. Nicht viele Feuerwehren in Deutschland besitzen noch ihren vollständigen Fahrzeugbestand, betonte der Ortswehrführer Ralf Zimmermann. Wir sind eine davon, und darauf sind wir stolz. Gleichzeitig sind wir uns aber auch unserer Verantwortung bewusst, diesen „Schatz“ für kommende Generationen zu erhalten und die Geschichte der Kauperer Wehr entsprechend zu dokumentieren. Der IFA Granit 27 Phänomen wird künftig von uns bei Festveranstaltungen und Umzügen als Repräsentations- und Sicherungsfahrzeug eingesetzt, erklärt Zimmermann. In einem kurzen Videobeitrag wurde den Gästen alle Zahlen und die vielfältigen Aktivitäten der Kauperer Ortswehr aus dem Jahr 2018 präsentiert. Nicht nur die aktuellen Projekte des Fördervereins, die Restaurierung eines Robur 1800 oder der Dachbodenausbau im Feuerwehrgerätehaus, fanden das Interesse der Anwesenden. Auch künftige Vorhaben, wie z. B. die Weiterentwicklung der „Bunten Wasserträume“, die geplante Restaurierung des Garant K 30 (ehemals FFw Burg Kolonie) oder eine stärkere Präsenz im Internet waren Thema dieser Veranstaltung.

All diese Aktivitäten erfordern finanzielle Mittel. Geld ist aber nicht alles. Wir suchen interessierte Mitstreiter, ob Jung ob Alt, ob Frau ob Mann, von der Arzthelferin über den Musiker bis zum Zauberkünstler. Bei uns kann sich jeder nach seinen eigenen Möglichkeiten und Interessen einbringen. Ihr Lohn: Spaß, Anerkennung und Kameradschaft. Kommen Sie doch einfach an einem Sonntagvormittag zwischen 10 und 12 Uhr unverbindlich am Feuerwehrdepot Burg-Kauper, Ringchaussee 40a (gegenüber Landhotel), vorbei. Wir freuen uns auf Sie.

Foto zur Meldung: Granit 27 erstrahlt im neuen Glanz
Foto: Granit 27 erstrahlt im neuen Glanz

Deutsch-polnische Feuerwehr-Partnerschaft

(10.05.2019)

Die Partnerschaft zwischen den Feuerwehren Amt Burg (Spreewald) und dem polnischen Lubrza konnte durch einen dreitägigen Erfahrungsaustausch gefestigt werden. Der zaghaften Annäherung beim ersten Treffen vor zwei Jahren in Lubrza folgte nun ein herzliches Wiedersehen im Spreewald.

 

Je 25 deutsche und polnische Kameradinnen und Kameraden erlebten einen vielfältigen Austausch, der mit einem Besuch des Menschenrechtszentrums und der Teilnahme am Festakt anlässlich des 100. Geburtstages von Traute Lafrenz, dem letzten Mitglied der „Weißen Rose“, begann.

Nach diesem sehr emotionalen Auftakt erfolgte am Abend die offizielle Begrüßung aller Teilnehmer im Schullandheim des Spree-Neiße-Kreises in Burg. Hier begrüßten Amtsdirektor Tobias Henschel und Amtswehrführer Marcus Weber von polnischer Seite den Bürgermeister der Gemeinde Lubrza Ryszard Skonieczek, den Vorsitzenden des Gemeinderates Lubrza Piotr Kaczkowski, den Kommandeur der Freiwilligen Feuerwehr des Bezirks Šwiebodziń (Schwiebus) Marcin Naks sowie den Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Lubrza Marek Weglarski sowie von deutscher Seite den stellvertretenden Kreisbrandmeister René Bennewitz, sowie den stellv. Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes SPN Siegmund Rückmann.

Am Samstag gab es eine Besichtigung der Kraftwerkfeuerwehr in Jänschwalde sowie ein Erfahrungsaustausch mit den dortigen Kameraden. Auf dem Rückweg wurde die Feuerwehr in Striesow spontan besucht. Auf einer Spreewaldwiese hinter dem Gerätehaus in Burg-Kauper erwartete die Kamerad*innen dann ein „Ausscheid einmal anders“, ein Löschangriff Nass in abgewandelter Form mit spaßigem Hintergrund. Besonders für die polnischen Kameraden war es eine besondere Herausforderung, dabei das Wasser aus einem offenen Gewässer, einem Fließ, zu ziehen. Drei Mannschaften haben sich in diesem Vergleich gemessen. Dass eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit erfolgreich möglich ist, bewies hier das deutsch-polnische Team mit der besten Zeit. Die anschließende Kahnfahrt war für die polnischen Gäste etwas Besonderes, auch wenn sie selbst aus einer seenreichen Region kommen. Der Amtstag der Feuerwehr am Abend stand im Zeichen des „Internationalen Florianstages“, den die polnischen Kameraden Zuhause alljährlich ganz groß mit Festumzügen feiern. Neben einer Pokalübergabe erlebten die Teilnehmer eine Diashow, die nicht nur Bilder des ersten gemeinsamen Treffens beinhaltete, sondern vor allem auch ein Bild des deutschen Feuerwehralltags mit Ausbildung und Ausscheiden zeichnete.

Zum Abschluss am Sonntag standen Ausbildung und Austausch zu den Themen Hochwasser- und Deichschutz und eine Kettensägeausbildung im Fokus. Mit Unterstützung des DRK wurden bei verschiedenen Hilfeleistungsszenarien verunfallte Personen gerettet. Die Arbeit in gemischten Teams erwies sich dabei als sehr spannend. Hier konnten die Unterschiede beleuchtet werden, die aufgrund der abweichenden Strukturen bestehen, jedoch der Professionalität auf beiden Seiten nicht schaden. Die Verständigung untereinander – mitunter „mit Händen und Füßen“ - klappte hervorragend, bei Bedarf auch mit Dolmetscher. So konnte an den drei tagen die Partnerschaft vertieft werden und alle Kameraden, für die die Teilnahme auch eine Auszeichnung ist, freuen sich auf ein Wiedersehen im September in Lubrza.

 

Gefördert wurde das Feuerwehrtreffen aus dem Kleinprojektefonds der Euroregion Spree-Neiße-Bober.

Foto zur Meldung: Deutsch-polnische Feuerwehr-Partnerschaft
Foto: Deutsch-polnische Feuerwehr-Partnerschaft

Weihnachtsgruß

(18.12.2017)

Ortswehrführer Ralf Zimmermann und der Vorsitzende des Fördervereins der FF Burg-Kauper Fritz Matschenz sagen DANKE!

Danke für EURE Einsatzbereitschaft und die Kameradschaft, die uns bei jedem Einsatz begleitet.

Wir wünschen uns allen friedliche Weihnachten und einen gesunden Rutsch ins Jahr 2018.

FF Burg-Kauper

Kauper-Wehr feierte 90. Geburtstag

(02.05.2013)

Anlässlich ihres 90. Geburtstages hatte die Freiwillige Feuerwehr
Burg-Kauper am 27. April, zu einem bunten Fest eingeladen. Wie schon vor fünf Jahren zum 85-jährigen Jubiläum hatten sich die Kameraden etwas ausgedacht, das allen Spaß brachte - sei es den
Zuschauern oder den Wettkämpfern. Beim "Löschangriff nass - wieder anders" waren Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Mathematik gefragt. Zehn Mannschaften waren am Start. Der Sieg ging - auch Dank des fast genauen Sägens einer 2,42 Kilogramm schweren Holzscheibe (Soll waren 2,5 Kilogramm) - an den Gastgeber. Einen Pokal gabs natürlich auch für das einzige Frauenteam aus Burg-Dorf.

Der Tag klang mit dem Tanzabend und der Wasser-Laserschau "Bunte Wasserträume" aus.

Foto zur Meldung: Kauper-Wehr feierte 90. Geburtstag
Foto: Kauper-Wehr feierte 90. Geburtstag

Kauper-Wehr weiht Gerätehaus ein

(28.04.2012)

Burg (Spreewald). Im Beisein von Rudolf Zeeb, Staatssekretär im Brandenburger Innenministerium, weihte die Freiwillige Feuerwehr Burg-Kauper am 28. April, ihr neues Gerätehaus ein. Unter Einbeziehung des Vorgängerbaus aus dem Jahr 1963 entstand ein geräumiges Gerätehaus, das auch für Versammlungen und Vereinszusammenkünfte genutzt werden kann. In der 89-jährigen Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Kauper fanden Schulungen, Versammlungen und Feiern stets in Gasthäusern im Ortsteil statt.

In den Anfangsjahren (Gründung 1923) wurden die Feuerlöschgerätschaften privat und später in der Scheune der Kauperschule untergestellt. Ab 1929, mit Anschaffung der Motorspritze Benz Coupè, die heute noch im Feuerwehrmuseum in Burg zu sehen ist, nutzte die Wehr einen Raum im Gasthaus „Wendischer König“ und baute später einen Geräteschuppen mit Schlauchturm an dem Giebel der damaligen Scheune der Gastwirtschaft (heute italienisches Restaurant) an. Im Lauf der Jahre folgten weitere An- und Umbauten. Zum 40-jährigen Bestehen der Wehr im Jahr 1963 erhielt sie ein neues Gerätehaus mit Schlauchturm, das lediglich Platz für das Einsatzfahrzeug bot und weder über einen Wasseranschluss und Toiletten verfügte.

Mit dem nun eingeweihten Neubau verbessern sich die Bedingungen für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr erheblich. Garage, Umkleide- und Sanitärräume, Lagermöglichkeiten, Büro und Vereinszimmer stehen zur Verfügung. Die Gemeinde Burg (Spreewald) investierte 323.000 Euro in den Um- und Ausbau, zum Teil gefördert über das Konjunkturpaket II und ILE/Leader-Förderung. Ausschließlich Unternehmen aus dem Amtsgebiet waren am Bau beteiligt. 1000 freiwillige Arbeitsstunden leisteten die Kameraden während der Bauzeit.

Der Freiwilligen Feuerwehr Burg-Kauper gehören 18 aktive Kameraden, fünf Frauen und 13 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung an. Ortswehrführer ist seit dem Jahr 2000 Ralf Zimmermann.


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