Amtsfeuerwehr, Amt Burg (Spreewald)
 
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Die besondere Struktur des Amtes Burg (Spreewald)

Das Amtsgebiet umfasst eine Fläche von 12.555 Hektar und setzt sich heute aus den sechs Gemeinden Briesen, Burg (Spreewald) mit den OT Burg-Dorf, -Kauper, -Kolonie und Müschen, Dissen-Striesow, Guhrow, Schmogrow-Fehrow und Werben mit den Gemeindeteilen Ruben und Brahmow zusammen. Sitz der Verwaltung ist die Gemeinde Burg (Spreewald).

 

Besondere Struktur des Amtes Burg (Spreewald)

 

Die nördliche Abgrenzung bildet der Landkreis Dahme-Spreewald mit dem Amt Lieberose-Oberspreewald, nordöstlich befindet sich das Amt Peitz, südlich das Stadtgebiet Cottbus, südwestlich die Gemeinde Kolkwitz und westlich grenzt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit der Stadt Vetschau an. Das Amt Burg (Spreewald) lässt sich in den äußersten Bereich des Spree-Neiße-Kreises einordnen.

 

Ein großer Teil des Amtsgebietes befindet sich im Bereich des von der UNESCO anerkannten Biosphärenreservates. Die Zonen II, III und IV dieses Landschaftsschutzgebietes wären hier zu nennen.

 

In den Gemeinden dominieren zweigeschossige 1- und 2-Familienhäuser mit einer Firsthöhe von 10 Metern. Vereinzelt findet man drei- und viergeschossige Wohn- und Geschäftshäuser. Kirchen, Pfarr- und Gutshäuser, Schulen und Kindertagesstätten, Kulturstätten, Museen, Pflegeeinrichtungen, eine Reha-Klinik sowie zahlreiche Hotels vor allem im Kurort Burg (Spreewald) gehören zu den Schwerpunktobjekten.

 

Eine Besonderheit ist die ländliche Struktur des Amtes Burg (Spreewald), insbesondere in der Gemeinde Burg (Spreewald) als flächenmäßig größtes Dorf Deutschlands. Dieser Streusiedlungscharakter bringt eine Reihe Probleme mit sich. Eine Vielzahl von Gehöften befindet sich im Außenbereich. Das ist im Ernstfall mit langen Anfahrtswegen verbunden, was kostbare Minuten kosten kann. Zu den langen Anfahrtswegen kommt mitunter die schlechte Erreichbarkeit von verschiedenen Grundstücken durch viele Umwege.

 

Weiterhin typisch für die Gemeinde sind die vielen Arme der Spree, die eine Anfahrt auf einige Gehöfte erschweren. Allerdings können diese wiederum eine rettende Wasserquelle darstellen, da die Größe der Gemeinde eine flächendeckende Versorgung mit künstlichen Wasserentnahmestellen unmöglich macht.